VANSEE

 (t�rkisch Van G�l�), gro�er abflussloser Salzwassersee (Sodasee) im Osten Anatoliens (T�rkei), im Ararathochland zwischen den Quellen von Euphrat und Tigris auf 1 646 Meter Meeresh�he. Der Vansee ist der gr��te See der T�rkei und der gr��te Sodasee der Welt (mit einem Sodagehalt bis zu 13 Prozent). Er ist etwa 80 Kilometer lang und zwischen 16 und 40 Kilometer breit, seine Fl�che betr�gt insgesamt 3 724 Quadratkilometer. Er hat eine unregelm��ige Form, ist bis etwa 450 Meter tief und von dicht bewaldeten Bergen umgeben. In ihn m�nden einige kleinere Fl�sse. An seinem Ostufer liegt die t�rkische Stadt Van. Bis vor circa 100 000 Jahren war der Vansee noch ein S��wassersee. In der N�he der heutigen Stadt Tatvan hatte der See einen Abfluss zum Murat, einem Quellfluss des Euphrat. Seit dieser Abfluss von einem Lavastrom des Vulkans Nemrut Dagi abged�mmt wurde, erh�ht sich die Salzkonzentration des Seewassers: Durch die Zufl�sse eingebrachte Salze k�nnen nicht mehr abtransportiert werden und reichern sich an. Der Wasserspiegel des Vansees bleibt aufgrund hoher Verdunstungsraten konstant. Sein hoher Sodagehalt bedingt, dass nur wenige Pflanzen- und Tierarten, wie R�dertiere, Wasserwanzen, kleine Krebse und Algen, hier vorkommen. Lediglich an den M�ndungen der Zufl�sse findet man auch Fischarten, wie z. B. den Ukelei.

 

                                              

                    

Vansee Sonnenuntergang                            VAN-KATZE                Burg am Vansee                 

 

Eine kleine Insel im Vansee in Ostanatolien, nur einen Kilometer gro�. Doch hier haben die Armenier eine der sch�nsten Kirchen des Landes hinterlassen: die Heiligkreuzkirche von Ahtamar. Wundersch�ne Steinmetzarbeiten verzieren sie, und auch in ihrem Innern finden sich interessante Fresken. 

 

 

 

Die Van kommt in ihrer Heimat, am Van-See in Ostanatolien, seit tausenden von Jahren vor. Das klassische rot-wei�e Muster und das Ringmuster am Schwanz sind bereits auf Darstellungen der Hethiter zu sehen. Arch�ologen fanden auf Relikten einer antiken Schlacht w�hrend der Besetzung Armeniens durch die R�mer auf Waffen und Bannern Bildnisse einer gro�en wei�en, ringelschw�nzigen Katze.


Die Population ist heute stark zur�ckgegangen. Sowohl die T�rkisch Van als auch die T�rkisch Angora (diese ist eine Unterart in der Zentralt�rkei) stehen unter gesetzlichem Schutz der T�rkei und werden im Ankaraer Zoo gehalten. Das Erbgut der Katze wurde nicht modifiziert (z. B. durch Kreuzung), und Z�chter achten darauf, ihre einzigartige Kombination aus St�rke und Gehorsam zu erhalten.


Die Van wurde bereits seit Jahrhunderten domestiziert, vermutlich genauso lange wie der bekannte Saluki. 1955 sahen zwei Britinnen, Laura Lushington und Sonia Halliday, Vans in der T�rkei, nahmen ein Paar mit nach England und lie�en sie offiziell durch den GCCF anerkennen.


1982 wurden die ersten Vans in die USA gebracht und 1994 f�r die Meisterschaftsausstellung der Cat Fanciers' Association (CFA) akzeptiert. Derzeit werden j�hrlich nur etwa 100 Vans in den USA geboren, somit sind sie dort eine der seltensten Rassen.

Die T�rkisch Van steckt voller Aktivit�t und Tatendrang. Trotzdem ist sie ein freundlicher Zeitgenosse. Sie passt sich allen Situationen an und ist sehr umg�nglich. Doch hierbei verliert sie nie ihre Unabh�ngigkeit. Sie ist intelligent und sehr lernwillig - Kenner der Rasse sagen ihr eine Lernf�higkeit �hnlich einem Hund nach. Widmet man sich ihr von kleine auf, baut sie eine tolle Beziehung zu ihrem Menschen auf

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